Auf dem ersten Blick, hört sich der Name dieses Blogs sehr provokant an. Kann mir nur recht sein, denn ich will provozieren. Ich will provozieren denn ich mache mir sorgen. Ich möchte die Menschen darauf aufmerksam machen, nicht Irrtümer zu verfallen, denn kein Mensch ist vor Irrtümer sicher, selbst ich nicht. Es ist (noch) nicht verboten, Dinge und Vorgänge zu hinterfragen. Es ist nicht verboten, zu zweifeln. Wenn jedoch Menschen aufgrund vor Fragestellung, Religiöse Zugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft oder aus welchen Gründen auch immer, ausgegrenzt, als Spinner abgestempelt und/oder verfolgt werden, dann sollte uns das alle zum nachdenken anregen. Und nachdenken sollte uns zum Handeln bewegen, denn das Böse kann nur gedeihen wenn das Gute untätig ist.
Sind wir Opfer einer gezielten Massenverdummung?
Wenn man sich diese Frage mal selbst stellt, ertappt man sich schnell dabei sich selbst als Opfer auszuschließen. Das hat was mit dem Selbstschutz zu tun. Wenn mich persönlich jemand fragen würde ob ich mich als Opfer von Massenverdummung bezeichne, oder überhaupt als Opfer von irgendwas, wäre die erste natürliche Reaktion natürlich - Ablehnung. Niemand ist gerne ein Opfer, und selbst wenn man es ist, gibt man es nicht gerne zu, unabhängig davon ob es wahr ist oder nicht. Dieser Selbstbetrug ist jedoch hinderlich in unserer Entwicklung hin zu besseren Menschen und hin zu einem Ausweg aus der scheinbar aussichtslosen Situation. Viele Menschen haben es noch viel zu bequem um aufzustehen. Sie arrangieren sich. Nach dem Motto: "Leben und leben lassen". Sollen doch die Mächtigen tun und lassen was sie wollen, davon verstehe ich doch so wie so nichts. Inflation? Was ist das? EU-Verfassung? Hä? Ist doch gut, oder? Ob ich den Entwurf der Verfassung mal gelesen habe? Ähhhh, nein, das haben die Politiker die das stellvertretend für mich unterzeichnet haben doch auch nicht, also warum soll ich mir die Mühe machen? Aber... es ist doch eine gute Sache, vieles wird einfacher, bla bla bla. Da ich es nicht gelesen habe, weiß ich natürlich nicht was da einfacher werden soll aber gut, es kam doch mal im Fernsehen. Und wenn es im Fernsehen kommt und es nicht im negativen Zusammenhang erwähnt wird, dann ist auch nichts schlechtes daran. Genau. Die ganzen Talkshows sind doch auch super. Überhaupt das Niveau in der Fernsehlandschaft ist doch ok. Vor allen sollten wir den Politikern grundsätzlich alles glauben, denn schließlich lügen Politiker nie, und persönliche Interessen verfolgen sie doch auch nicht. Die Medienmonopolisten verfolgen natürlich auch keine persönliche Interessen. BULLSHIT kann ich dazu nur sagen.
Also alles wird Einfacher? Fragt sich bloß für wem. Für bestimmte Leute wird sicherlich alles einfacher. Von wegen weniger Bürokratie... Es wird nur einfacher in denn sie uns nicht mehr alles erklären und schon gar nicht wenn wir uns nicht dafür interessieren. Und was lässt sich denn besser kontrollieren? Eine aufgeklärte Gesellschaft oder eine die nichts hinterfragt? Aha, ich höre schon mache sagen: "Oh oh, Verschwörungsspinner" von wegen kontrollieren und so. Ist doch alles zu unserem besten, nur zu unseren Sicherheit natürlich.
Was ist denn zu unserem besten? Ich kann an der Inflation nichts gutes entdecken. Ich habe in meiner Kindheit eine Hyperinflation mit erlebt und ich kann euch sagen, das ist keine spaßige Angelegenheit. Genau so habe ich auch ein Krieg live miterlebt, auch wenn es nur ein kurzer war. Ich weiß wie es ist als Kind, Bettdecken an den Fenstern zu hängen damit man uns vom Flugzeug aus nicht als Ziel ausmachen kann. Ich weiß wie es ist es zu versuchen einzuschlaffen während auf den Strassen scharf geschossen wird. Wie viele von euch haben als Kinder Todesangst erleben dürfen? Ich wünsche das niemanden, nicht mal meinen schlimmsten Feinden, insofern ich direkt welche habe.
Es ist eine grauenvolle Vorstellung und ein ebenso grauenvolles Erlebnis das ich wie gesagt, niemanden wünsche. Nun ist die Mehrheit von uns friedliebend, und möchte auch kein Krieg oder Opfer eines solchen werden. Aber trotzdem sind unsere Soldaten im Krieg, dort wo sie nichts verloren haben. Und ob sie es glauben oder nicht, ob sie es wollen oder nicht, sie unterstützen diesen Krieg tagtäglich, egal ob sie in Wirklichkeit dagegen sind oder nicht. Scheiße, oder? Sie fragen sie wie das seien kann? Ganz einfach:
Auch wenn Sie gegen den Krieg sind, sie zahlen Steuern und machen ihn deshalb überhaupt möglich. Und wenn sie nichts dagegen tun, befürworten sie diesen auch noch. Mit einem beachtlichen Teil der von uns gezahlten Steuern werden die Kriegsausgaben finanziert. Und das schlimmste daran ist, man kann sich scheinbar nicht wehren. Denn selbst wenn man aufhört zu arbeiten, man kauft täglich Dinge ein auf die Steuern erhoben werden, Dinge die man für den täglichen Bedarf benötigt. In einem Krieg gibt es nur Verlierer, es kann niemals einen Sieger geben. Und was stirbt bekanntlich zuerst in einem Krieg? Ja, die Wahrheit. Und da sich unser Land im Krieg befindet, ist es gar nicht so abwegig das wir belogen werden. Ein einmal begonnener Krieg geht nie zu ende, eine Spirale des Hasses entsteht und so folgt Rache auf Rache, Revolution und Gegenrevolution und es sterben neben kämpfenden Soldaten, unzählige unschuldige Zivilisten, Kinder, Frauen, alte, schwache und behinderte Menschen. Es ist eine Tragödie auf der ganzen Linie die außer neue Probleme, nichts hervorbringt. Na ja, nicht ganz. Irgendjemand verkauft doch die ganzen Waffen, die ganze Sicherheitstechnologie. Es bringt also finanzieller Gewinn. Auf der einen Seite werden Häuer zerbombt, auf der anderen Seite ist jemand da der anschließend den Dreck wegräumt und neue Häuser, Straßen usw. errichtet (die wiederum bewacht werden müssen). Tolle Aussichten und eine tolle neue Weltordnung die uns da als Sicherheit verkauft wird. Ich möchte keine neue Weltordnung und auch keine Sicherheit für die unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen. Aber uns fragt keiner ob wir das wollen oder nicht, es wird einfache über unseren Kopf hinweg gemacht.
Da ich mich unwillentlich (ich bezahle ja Steuern) selbst auch an dem Krieg beteilige, hat das für mich unmittelbare negative Folgen. Viele sagen sich "Ich als einzelner kann doch nichts machen". Aber es stimmt nicht, wir als Gemeinschaft können alles machen, bzw. alles erreichen. Um aber zu einer Gemeinschaft heranzuwachsen müss jeder einzelne anfangen etwas zu tun. JEDER einzelne kann anfangen seinen Unmut darüber auszusprechen. Dafür müssen wir uns zusammenschließen, uns unabhängig informieren und uns austauschen. So gesehen können wir also schon als einzelne was machen. Und wer nichts tut, der tut nichts aus Faulheit. Keiner verlässt gerne seine Bequemlichkeitszone. Aber wenn wir nichts tun, werden wir früher oder später durch einen Arschtritt, aus unserer scheinbar sicheren Bequemlichkeitszone hinausbefördert. Ein Wandel wird stattfinden, ob durch unseren zutun oder nicht, ob wir es wollen oder nicht. Der Wandel hat sogar schon begonnen, aber viele merken oder wollen diesen nicht merken. Wie jedes Kind, müssen wir als Menschheit erwachsen werden. Das kann zu einer wundervollen Erfahrung werden, wenn wir anfangen uns selbst besser kennen zulernen, wenn wir lernen welche unsere Schwächen und welche unsere Stärken sind. Nur so können wir uns selbst am optimalsten in diesem Prozess einbringen, auf dem Weg hin zu besseren Menschen.
Ich wünsche euch allen und mir selbst, viel Glück und bestes gelingen dabei.
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